Fragen und Antworten

Fragen
zu den Kathifreund*innen

Haben Sie eine Frage? Nutzen Sie bitte unser Kontaktformular, um uns diese mitzuteilen. Wenn Ihre Frage für viele unserer Nutzer von Interesse ist, werden wir sie online stellen, damit auch andere von der Antwort profitieren können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.

Wir sind Eltern, ehemalige Mitglieder der Elternvereinigung Unterstützer die sich für die für eine vielfältige Bildungslandschaft mit dem Kathi in Wil eingesetzt.

Wir setzen uns ausschließlich im Interesse der Schule und ihrer Schüler für Vielfalt im Wiler Schulsystem ein. Externe Einflüsse haben keinen Einfluss auf unsere Entscheidungen. Eine Infrastruktur-Entschädigung der Stiftung Schule St. Katharina unterstützt unsere Arbeit und sorgt dafür, dass wir die Öffentlichkeit in Wil unabhängig über Schulangelegenheiten informieren können. Abonnieren Sie unseren Newsletter, um stets über politische Informationen zum Kathi informiert zu bleiben.

Allgemeine Fragen
zum Vertrag

Der Vertrag hält die von der Stadt Wil und der Stiftung Schule St. Katharina gemeinsam definierten Rahmenbedingungen des öffentlichen Bildungsauftrages fest. Beide Partner erachten den Vertrag als zukunftsweisenden Beitrag für eine vielfältige Bildungslandschaft in der Stadt Wil.

Er fördert die strukturierte Weiterentwicklung eines starken Oberstufenangebots mit wahlweise seedukativer Beschulung für alle Jugendlichen. Damit setzt er auch nachhaltige Impulse zur Steigerung der Standortattraktivität der Stadt Wil.

Die Stiftung Schule St. Katharina betreibt eine private Oberstufenschule mit einem öffentlichen Bildungsauftrag. Der Vertrag regelt die finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen zwischen der Stiftung Schule St. Katharina und der Stadt Wil für die Beschulung von Wiler Oberstufenschülerinnen und -schülern.

Die Nachfrage nach dem Angebot der Mädchensekundarschule St. Katharina ist nach wie vor gross. Der Vertrag ist essenzielle Grundlage für den sicheren Weiterbetrieb der Schule St. Katharina und die strukturierte Weiterentwicklung eines seedukativen Real- und Sekundarschulangebots für Mädchen und Knaben.

Das Schulangebot der Stiftung Schule St. Katharina steht Schülerinnen und – ab 2029 – Schülern jeglicher Religionen und Konfessionen sowie konfessionslosen Jugendlichen offen. Das Angebot erfüllt seinen Bildungs- und Erziehungsauftrag als christliche Schule und als Werteschule mit eigenem Unterrichtsprofil unter Wahrung der konfessionellen Neutralität.

Ja, die seedukative Beschulung wird beibehalten, wobei fächerspezifisch auch geschlechtergemischte Unterrichtsformen möglich sind. Verschiedene Studien belegen, dass sich eine geschlechterspezifische Beschulung positiv auf das Lern- und Entwicklungsverhalten von Jugendlichen auswirken kann. Mädchen und Knaben der Oberstufe Wil sollen – abhängig der individuellen Präferenz – wahlweise von einem geschlechterspezifischen Schulangebot profitieren können.

Mädchen und Knaben der Stadt Wil sollen ab Schuljahr 2026 respektive 2029 wahlweise eine geschlechtergetrennte Sekundar- oder Realschule besuchen können. Das ergänzende Angebot wird auf den etablierten und bewährten Säulen der Schule St. Katharina – Werteschule, Leistungsschule, Tagesschule und Musische Schule – entwickelt.

Es ergeben sich keine Veränderungen für sie.

Die öffentliche Oberstufe Wil wird in einem gemeinsamen, strukturierten Prozess mit dem Angebot einer seedukativen Sekundar- und Realschule für Mädchen und Knaben ergänzt. Beide Schulträger – die öffentlichen Schulen und die Stiftung Schule St. Katharina – sollen Oberstufenschülerinnen und -schüler in einem vergleichbaren Verhältnis, in vergleichbarer sozialer Durchmischung und in vergleichbaren Klassengrössen beschulen.

Wird der neue Vertrag abgelehnt, droht die Kündigung des bisherigen Vertrages für die Führung der Mädchensekundarschule St. Katharina. Wird die Kündigung durch das Stadtparlament und – im Falle eines Referendums – in einer Volksabstimmung bestätigt, müssen die bisher in der Schule St. Katharina beschulten rund 140 Wiler Mädchen neu auf die bestehenden drei öffentlichen Oberstufen aufgeteilt werden – mit entsprechender Notwendigkeit zum Ausbau der Kapazitäten.

Der Start erfolgt per August 2026

Die Stiftung Schule St. Katharina stellt weiterhin Räume für die Oberstufenschulen der Mädchen zur Verfügung.

Die Stadt Wil stellt geeignete Räume zu vergleichbaren Kosten für die Oberstufenschule der Knaben zur Verfügung. Die genauen Standorte werden im Rahmen der Schulraumplanung durch die Stadt Wil definiert.

Für die Aufnahme städtischer Schülerinnen und Schüler besteht eine Obergrenze. Basis dazu bilden Prognosen für die Schulraumplanung der Stadt Wil.

  • Oberstufe Mädchen: Ab Schuljahr 2026/27 können – unter Zusicherung, dass in der Schule St. Katharina weiterhin zwei Sekundar- sowie eine Realklasse geführt werden – bis und mit Schuljahr 2034/35 maximal 50 Prozent aller städtischen Sechstklässlerinnen (ab Schuljahr 2035/36 maximal 40 Prozent aller städtischen Sechstklässlerinnen) zugewiesen werden.
  • Oberstufe Knaben: Ab Schuljahr 2029/30 können maximal 30 Prozent aller städtischen Sechstklässler zugewiesen werden.
  • Übersteigt die Anzahl der Anmeldungen die vereinbarten Obergrenzen, entscheidet das Losverfahren durch einen öffentlichen Notar über die Zuteilung.

Schulische Fragen

Der Vertrag hält die von der Stadt Wil und der Stiftung Schule St. Katharina gemeinsam definierten Rahmenbedingungen des öffentlichen Bildungsauftrages fest. Beide Partner erachten den Vertrag als zukunftsweisenden Beitrag für eine vielfältige Bildungslandschaft in der Stadt Wil.

Er fördert die strukturierte Weiterentwicklung eines starken Oberstufenangebots mit wahlweise seedukativer Beschulung für alle Jugendlichen. Damit setzt er auch nachhaltige Impulse zur Steigerung der Standortattraktivität der Stadt Wil.

Die Stiftung Schule St. Katharina betreibt eine private Oberstufenschule mit einem öffentlichen Bildungsauftrag. Der Vertrag regelt die finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen zwischen der Stiftung Schule St. Katharina und der Stadt Wil für die Beschulung von Wiler Oberstufenschülerinnen und -schülern.

Die Nachfrage nach dem Angebot der Mädchensekundarschule St. Katharina ist nach wie vor gross. Der Vertrag ist essenzielle Grundlage für den sicheren Weiterbetrieb der Schule St. Katharina und die strukturierte Weiterentwicklung eines seedukativen Real- und Sekundarschulangebots für Mädchen und Knaben.

Das Schulangebot der Stiftung Schule St. Katharina steht Schülerinnen und – ab 2029 – Schülern jeglicher Religionen und Konfessionen sowie konfessionslosen Jugendlichen offen. Das Angebot erfüllt seinen Bildungs- und Erziehungsauftrag als christliche Schule und als Werteschule mit eigenem Unterrichtsprofil unter Wahrung der konfessionellen Neutralität.

Ja, die seedukative Beschulung wird beibehalten, wobei fächerspezifisch auch geschlechtergemischte Unterrichtsformen möglich sind. Verschiedene Studien belegen, dass sich eine geschlechterspezifische Beschulung positiv auf das Lern- und Entwicklungsverhalten von Jugendlichen auswirken kann. Mädchen und Knaben der Oberstufe Wil sollen – abhängig der individuellen Präferenz – wahlweise von einem geschlechterspezifischen Schulangebot profitieren können.

Mädchen und Knaben der Stadt Wil sollen ab Schuljahr 2026 respektive 2029 wahlweise eine geschlechtergetrennte Sekundar- oder Realschule besuchen können. Das ergänzende Angebot wird auf den etablierten und bewährten Säulen der Schule St. Katharina – Werteschule, Leistungsschule, Tagesschule und Musische Schule – entwickelt.

Es ergeben sich keine Veränderungen für sie.

Die öffentliche Oberstufe Wil wird in einem gemeinsamen, strukturierten Prozess mit dem Angebot einer seedukativen Sekundar- und Realschule für Mädchen und Knaben ergänzt. Beide Schulträger – die öffentlichen Schulen und die Stiftung Schule St. Katharina – sollen Oberstufenschülerinnen und -schüler in einem vergleichbaren Verhältnis, in vergleichbarer sozialer Durchmischung und in vergleichbaren Klassengrössen beschulen.

Wird der neue Vertrag abgelehnt, droht die Kündigung des bisherigen Vertrages für die Führung der Mädchensekundarschule St. Katharina. Wird die Kündigung durch das Stadtparlament und – im Falle eines Referendums – in einer Volksabstimmung bestätigt, müssen die bisher in der Schule St. Katharina beschulten rund 140 Wiler Mädchen neu auf die bestehenden drei öffentlichen Oberstufen aufgeteilt werden – mit entsprechender Notwendigkeit zum Ausbau der Kapazitäten.

Der Start erfolgt per August 2026

Die Stiftung Schule St. Katharina stellt weiterhin Räume für die Oberstufenschulen der Mädchen zur Verfügung.

Die Stadt Wil stellt geeignete Räume zu vergleichbaren Kosten für die Oberstufenschule der Knaben zur Verfügung. Die genauen Standorte werden im Rahmen der Schulraumplanung durch die Stadt Wil definiert.

Für die Aufnahme städtischer Schülerinnen und Schüler besteht eine Obergrenze. Basis dazu bilden Prognosen für die Schulraumplanung der Stadt Wil.

  • Oberstufe Mädchen: Ab Schuljahr 2026/27 können – unter Zusicherung, dass in der Schule St. Katharina weiterhin zwei Sekundar- sowie eine Realklasse geführt werden – bis und mit Schuljahr 2034/35 maximal 50 Prozent aller städtischen Sechstklässlerinnen (ab Schuljahr 2035/36 maximal 40 Prozent aller städtischen Sechstklässlerinnen) zugewiesen werden.
  • Oberstufe Knaben: Ab Schuljahr 2029/30 können maximal 30 Prozent aller städtischen Sechstklässler zugewiesen werden.
  • Übersteigt die Anzahl der Anmeldungen die vereinbarten Obergrenzen, entscheidet das Losverfahren durch einen öffentlichen Notar über die Zuteilung.

Fragen
zu den Kosten

Öffentlicher Bildungsauftrag:
Die Stadt Wil trägt die Kosten für Wiler Schülerinnen und Schüler. Diese Entschädigung ist kostendeckend. Sie basiert auf den effektiven Aufwendungen für den laufenden Schulbetrieb, wie sie in öffentlichen Volksschulen üblich sind, und den Kapital- und Abschreibungskosten für die Infrastruktur. Das Schulgeld für die Stadt darf nicht höher sein als dasjenige der privat zahlenden Personen.

Privatschule:
Bis Ende Schuljahr 2034/35 beträgt das fixe Schulgeld für Privatschülerinnen und -schüler CHF 21‘500.-/Jahr.

Grundsätzlich keine.

Kanton und Gemeinde zeichnen für die Finanzierung des Schulgeldes an öffentlichen Schulen verantwortlich. Die Höhe des Schulgeldes für Schülerinnen und Schüler, die im Kontext Öffentlicher Bildungsauftrag in der Schule St. Katharina beschult werden, ist an allen Oberstufen gleich.

Aus heutiger Sicht noch nicht absehbar ist die Kostenentwicklung mit Einführung der Knabenoberstufe, da die effektive Nachfrage erst ab Einführung im Schuljahr 2029/30 evaluiert werden kann. Im Falle von Mehrkosten wird sich die Stiftung Schule St. Katharina während längstens sechs Jahren an den Mehrkosten beteiligen. Danach müsste gemeinsam mit der Stadt Wil über Nachverhandlungen, die Fortführung oder Auflösung befunden werden

Die Jahresrechnung der Schule St. Katharina wird durch eine unabhängige Revisionsstelle (aktuell Avista Treuhand, Wil) geprüft.

Zudem räumt die Stiftung Schule St. Katharina der Geschäftsprüfungskommission (GPK) der Stadt Wil weiterhin Einsicht in die Buchführung der Schule St. Katharina ein. Die GPK erstattet jeweils beiden Vertragspartnern Bericht.

Lehnt das Stadtparlament den Vertrag ab, erfolgt die Kündigung des bestehenden Vertrages für die Mädchensekundarschule St. Katharina.

Ein zustimmender Beschluss über die Kündigung durch das Stadtparlament untersteht dem fakultativen Referendum: Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Wil würden im Fall eines Referendums an einer kommunalen Abstimmung über die Kündigung des bisherigen Vertrages der Schule St. Katharina befinden.

Kathifreundinnen
Von Thurnweg 6
9500 Wil

hallo@katifreundinnen.ch
ehemaligenverein.ch
kathi.ch